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Stadtteilverein Vauban e.V.
Der aktive Bürgerverein in Freiburgs neuem Modellstadtteil Vauban

• Infos

Aktuelles Archiv

Streik

Streikaktion

am letzten Dienstag 19. Mai auf dem Marktplatz
Eine Streikaktion inklusive Streikcafé fand am letzten Dienstag auf dem Marktplatz von ErzieherInnen der Kita Vauban und der Kita Piratenbucht statt. Organisiert hatte den Streik die Gewerkschaft ver.di.

Elser

Freiburg hat ein neues Georg-Elser-Denkmal

Es war fast schon ein Sommertag, als am 9. April rund hundert Menschen aus Vauban und auch von weiter her zur Enthüllung des neuen Georg-Elser-Denkmals sich auf der Grünspange 4 versammelten. Vor siebzig Jahren genau auf den Tag ließ Adolf Hitler Georg Elser im KZ Dachau durch die SS erschießen. 2015 nun wurde in Vauban an der Georg-Elser-Straße ein neues Denkmal enthüllt. Damit wird ein Widerstandskämpfer gewürdigt, der schon 1939 mit seinem gescheiterten Attentat auf Hitler den Krieg verhindern wollte.

Mehr lesen im info vauban 32, Titelstory auf S. 1.
Flyer

Flyer zum Download (pdf 44 KB)

Aktuelle Presseerklärung
Georg-Elser-Denkmal

Festliche Enthüllung am 9. April

Am 9. April 1945 ließ Adolf Hitler Georg Elser im KZ Dachau durch die SS erschießen. Zum 70. Todestag wird in Vauban an der Georg-Elser-Straße nun ein neues Denkmal enthüllt. Damit wird ein Widerstandskämpfer gewürdigt, der schon 1939 mit seinem gescheiterten Attentat auf Hitler den Krieg verhindern wollte.

Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Gerhard Oberlader vom Georg-Elser-Arbeitskreis und Bildhauer Clemens Hunger werden in einer kurzen Ansprache das Werk von Georg Elser würdigen. Eingerahmt wird die Feierlichkeit musikalisch durch das Duo Ulrike Rosa Scherf und Joachim Berger.

Anschließend führt der Stadtteilverein Vauban im Stadtteilzentrum den neuen Kurzfilm von Bodo Kaiser auf, der zeigt, wie sich Jugendliche aus dem JUKS Vauban heute dem Thema stellen. Danach gibt es bei einem kleinen Buffet die Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Alle BewohnerInnen Vaubans sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Wir bitten um eine formlose Anmeldung.

Do. 9. April 2015 um 15:45 Uhr

– Grünspange 4 in Vauban, Vaubanallee/Georg-Elser-Straße
– ab ca. 16:00 Uhr im Stadtteilzentrum Vauban, Großer Saal
Flyer  Flyer
altes Denkmal und neues Modell

Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender. Sie haben es ermöglicht, daß nun das neue Denkmal fertiggestellt werden kann. Das Spendenziel von 5000 Euro ist erreicht! Weitere Spenden sind willkommen, da die Finanzierung für das Videoprojekt zum Thema 'Georg Elser' mit Jugendlichen noch nicht ganz gesichert ist (siehe rechts).

Spendenaktion

für die Neugestaltung des zerstörten Georg-Elser-Denkmals
Das verwendete Pappelholz war nach nun mehr als acht Jahren Standzeit so verwittert, dass die Säule aus sicherheits-technischen Gründen abgebaut werden musste. Clemens Hunger, Bildhauer aus Vauban, hat das Material der alten Säule gesichert und er hat sich vorgenommen, das Denkmal neu zu gestalten. Dazu gibt es bereits einen Entwurf und auch das Holzmaterial ist vorhanden: Das Garten- und Tiefbauamt hat einen Robinienstamm unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Die Kalkulation des neuen Georg-Elser-Denkmals mit 5000 Euro für Material, Arbeitszeit, Transport und Montage fällt daher doch recht günstig aus. Auch wenn der Künstler knapp rechnet und aus Engagement auf höhere Entlohnung verzichtet, muß das Geld doch erst einmal zusammenkommen. Es ist nicht nur für den Stadtteil und die Stadt Freiburg von großer Bedeutung, den Standort eines Georg-Elser-Denkmals zu bewahren, auch landesweit hat jede öffentliche Würdigung von Georg Elser eine zwingende Berechtigung. Damit im nächsten Frühjahr das neue Denkmal finanziert und auch feierlich eröffnet werden kann, ruft der Stadtteilverein Vauban zu Spenden auf.

Parallel zum Denkmal-Projekt gibt es auch ein begleitendes Videoprojekt unter Mitwirkung von Jugendlichen aus dem JUKS Vauban. Der Filmemacher Bodo Kaiser, der schon den Film VAUBAN – Blick-Winkel eines Stadtteils gedreht hat, engagiert sich auch für dieses Projekt. Das fertige Video soll zeitnah zur Eröffnung der neuen Georg-Elser-Säule in Vauban gezeigt werden und auch zur Vorführung in Schulen und Jugendzentren zur Verfügung stehen. Mit Überschüssen auf dem Spendenkonto möchte der Stadtteilverein Vauban dieses Projekt unterstützen.

Mehr Infos:
Artikel "Zum Stand der Spendenaktion" auf Seite 3 des info vauban 30
Artikel "Georg-Elser-Denkmal wird neu gestaltet" auf Seite 1 des info vauban 29
Badische Zeitung vom 10. Okt. 2014 "Denkmal mit kurzer Lebensdauer"
Georg-Elser-Arbeitskreis in Heidenheim
Vauban im Bild – Infos zum Standort, zum alten Denkmal und zu Georg Elser

Spenden-Barometer

Das Spenden-Barometer zeigt den aktuellen Stand inklusive Förderung durch das Kulturamt und weiterer Projektzuschüsse an. 5000 EURO sind das Ziel, damit das Denkmal fertiggestellt und auf dem alten Platz wieder aufgestellt werden kann. Mit den Überschüssen wird ein Videoprojekt mit Jugendlichen unterstützt (siehe oben).

SEPA-Konto:

Stadtteilverein Vauban e.V.
IBAN: DE13 4306 0967 7901264400
BIC: GENODEM1GLS
Kennwort: Georg Elser (wichtig, nicht vergessen!)

Wer eine Spendenbescheinigung benötigt, bitte bei der Überweisung die Adresse angeben!
Für begrenzte Zeit kann noch die alte Kontonummer verwendet werden:

Inlands-Überweisung:
Stadtteilverein Vauban e.V
7901264400
BLZ 430 609 67
Kennwort: Georg Elser

DOWNLOAD

Flyer 'Spendenwerbung'
mit Überweisungsformular als PDF-Datei herunterladen (124 KB).
Mooswald
..noch fliegt hier der Storch!

JA Grünzug erhalten · NEIN zu St.Georgen-West

Wo heute noch die Landwirte Felder bestellen, friedlich Kühe auf der Weide grasen, Hobbygärtner Gemüse und Obst anbauen, Spaziergänger Ruhe finden, Sportler ihre Runden drehen, Vögel, Störche, Feldhasen und viele andere Tiere zu finden sind könnte bald ein neuer Stadtteil entstehen (mit 10000–12000 Einwohnern, so groß wie ganz St.Georgen).
Der Bürgerverein St.Georgen hat im Bereich des bedrohten Grünzuges bereits mehrere Protestbanner gegen den geplanten Stadtteil St.Georgen-West aufgestellt. Um dem Protest noch mehr Gewicht zu geben, sind die Bürgerinnen und Bürger in und um St. Georgen gebeten, das hier zum Download bereitstehende Unterschriftenblatt zu unterschreiben und an den genannten Sammelstellen abzugeben oder als pdf-Dok an den BV FR-St. Georgen, bv@freiburg-stgeorgen.de zu mailen. Die Unterschriftenliste kann auch beim Stadtteilverein Vauban in den Briefkasten eingeworfen werden., mehr Infos..

DOWNLOAD Unterschriftenliste
[pdf-Datei 224 KB]
Liste
Flyer

Download Flyer als pdf-Datei (120 KB)

Kaufen für die Müllhalde

Geplante Obsoleszenz:
schneller kaufen – schneller wegwerfen – der eingebaute Produktverschleiß. Jeder hat´s schon erlebt.

Die Garantie ist gerade abgelaufen, "plötzlich und unerwartet" ist der fast neue Computer oder das Handy defekt und nicht mehr zu reparieren. Von “geplanter Obsoleszenz“ wird gesprochen, wenn in Konsumgüter gezielt Schwachstellen eingebaut werden, um die Produktlebensdauer zu verkürzen.
Was diese Ressourcenverschwendung für Ausmaße angenommen hat – bei uns und in Entwicklungsländern – und was wir dagegen tun können, ist Thema der Veranstaltung von Stadtteilverein Vauban und BUND, mit dem Buchautor Jürgen Reuß und Axel Mayer (BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein).

Freitag 11. Juli 19:30 Uhr

(Ende 21:30 Uhr)
Saal des Stadtteilzentrums Vauban, 1. OG

Wir haben es selbst im Büro erlebt: Plötzlich gab der Kopierer seinen Geist auf. Die Untersuchung eines Mechanikers hat ergeben: Ein kleines Plas-tik-Zahnrad an einer Walze ist kaputt. Kosten – über 200 EURO, und das für einen Cent-Artikel. Aber der ist als Ersatzteil nicht beschaffbar. Es hätte ein ganzer Bausatz ausgewechselt werden müssen! Also – neuen Kopierer kaufen! So ähn-lich passiert das vielen, jeden Tag, auf der gan-zen Welt! Geplanter Verschleiß: Obsoleszenz wird das auch genannt. Berühmt wurde vor hundert Jahren das Beispiel der Glühbirne, die zu lange brannte. Die Halbierung der Lebensdauer brachte dem Hersteller doppelten Umsatz! Heute haben Drucker Zählwerke, die das Gerät abschalten, wenn das voreingestellte Limit erreicht ist. Waschmaschinen könnten 20 Jahre laufen, aber die Billiglager machen das Gerät nach fünf Jahren zu Schrott. Am problematischsten ist wohl der Elektronikmüll. Berge davon landen z.B. in Afrika auf wilden Deponien, wo die Ärmsten der Armen unter schlimmsten Bedingungen Metalle recyceln.

Stele durch Vandalismus beschädigt
Unbekannte haben den Wasserhahn an der Trinkwasser-Stele beschädigt, so daß dort kein Wasser mehr gezapft werden kann. Zur Zeit bemüht sich das Garten- und Tiefbauamt, einen speziell gegen Vandalismusschäden geschützten Hahn zu finden und zu montieren. Falls es Zeugen der Tat gibt, würde sich der Stadtteilverein Vauban sehr über Hinweise freuen.

Die Reparatur ist inzwischen erfolgt.

Jetzt ist der Marktplatz in Vauban komplett

Festliche Inbetriebnahme der Trinkwasserstele

Fotobericht vom Tag der Inbetriebnahme am 14. April 2013



Baubürgermeister Haag trägt sich noch schnell vor Beginn der Reden in das 'Goldene Buch' von Vauban ein.
Haag


Die Festlichkeiten beginnen mit der Bläsergruppe der Stadtmusik Endingen.
Stadtmusik Endingen


Gäste, Aktive und Zuschauer haben sich neben der neuen Trinkwasserstele auf dem Marktplatz versammelt.
Zuschauer


Michael Schubert vom Stadtteilverein Vauban e.V. begrüßt die Gäste und erinnert nochmals an die lange Geschichte des Marktplatzes und das Ringen um einen Brunnen. Baubürgermeister Haag weist auf die gelungene Kooperation bei der Platzgestaltung zwischen der Stadt Freiburg und den aktiven Bürgern des Modellstadtteils hin.
Haag/Schubert


Jetzt ist es endlich soweit: Das verdeckte Kunstwerk wird schwungvoll enthüllt!

Das Werk entstand in der der Meisterklasse für Steinmetze der Friedrich-Weinbrenner-Gewerbeschule und ist aus einem Muschelkalkstein (Herkunft England) in einem Stück gefertigt.
Enthuellung


Die ‘Experten' bekommen die Trinkwasserstele sogar zum Laufen!

Enthuellung


Und es setzt ein Run ein zur Wasserprobe. Tatsächlich – es schmeckt!
probetrinken
M1

Noch ist der Platz leer, aber in diesem Jahr soll hier der Brunnen entstehen.

Drei Ideen für einen Marktplatz-Brunnen

Neuer Anlauf für einen Brunnen
In der Vauban actuel vom Dez 2011 und im Schreiben an die Vereinsmitglieder hatte der Vorstand des Stadtteilvereins Vauban (SVV) dazu aufgerufen, bis Mitte.Januar 2012 Vorschläge zuzusenden. Sie sollten eine Beschreibung der Idee, möglichst auch Skizzen und ersten Kostenschätzungen umfassen. Drei konkrete Brunnenideen liegen nun vor: zwei davon sind ausbaufähig und zumindest in der ersten Ausbaustufe mit relativ bescheidenen Mitteln zu verwirklichen. Der dritte ist recht teuer, aber setzt darauf, das sich Sponsoren gewinnen lassen. Alle drei Ideengeber wohnen in Vauban.

Am 14. März 2012 um 19.30 Uhr werden die Brunnenideen im großen Saal von Haus 037 vorgestellt (siehe auch unter Termine). Wir hoffen auf rege Beteiligung.

Reinhild Schepers für den Vorstand

Idee Nr. 1: Brunnen/Wasserstelle mit Skulpturen
von Helmut Kubitschek, Holzbildhauer
Idee Nr. 2: Ein Granitsteinblock als „Quellstein“
von Jürgen Grieger-Lempelius, Künstler
Idee Nr. 3: Brunnen im Baukastenprinzip
von eRich Lutz, Landschaftsplaner
M1

Der Eingang Vaubans wird bald zugepfropft..

M1: Noch höher und weniger umweltfreundlich

Stellungnahme des Vorstandes des Stadtteilvereins Vauban zur Vorlage der Bebauung im Eingangsbereich des Quartiers
Der Vorstand bat in einem Schreiben die Stadträtinnen und Stadträte, der von der Stadtverwaltung geplanten Änderung des Bebauungsplanes im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen.

Begründung (hier in leicht gekürzter Fassung): Nachdem im Juli 2009 das so genannte „Green Business Center“-Projekt nach einer Kaufoption von über vier Jahren am freien Markt und nicht zuletzt auf Grund der finanziellen Vorstellungen und städtebaulichen Vorgaben der Stadt scheiterte, kam für die Stadtverwaltung eine Änderung des Bebauungsplanes auf keinen Fall in Frage...

mehr dazu in der Titelstory des info vauban 14
Vauban-DVD + Blu-ray Disc

Der Dokufilm "VAUBAN – Blick-Winkel eines Stadtteils" von Bodo Kaiser wird jetzt im dm-Markt präsentiert

Noch bis 26.1.: Abstimmen im dm-Markt für das Video-Projekt 'Vauban'!

Die Drogeriemarkt-Kette dm veranstaltet den Wettbewerb ideen-initiative-zukunft in ihren Filialien. Der Stadtteilverein Vauban stellt als Beitrag im Markt im Sonnenschiff das Videoprojekt "VAUBAN – Blick-Winkel eines Stadtteils" vor. Alle Besucher können per Abstimmungskarte ein Projekt von drei vornominierten Bewerbungen auswählen. Der Gewinner erhält einen Preis von 1000 EURO. Sollte das Videoprojekt gewinnen, dann wird mit dem Preisgeld eine englische Übersetzung finanziert.

Am Mittwoch 19.1.2011 um 16:00 Uhr gibt es im dm-Markt im Sonnenschiff Filmausschnitte zu sehen in Anwesenheit des Filmemachers.

Viele Fachbesucher am EXPO Stand Freiburg-Vauban...

Wie der Pressemitteilung der FWTM (Freiburg Wirtschaft Touristik Messe) vom 1. Juni zu entnehmen ist, ist das Fachinteresse am Freiburger Stand groß: „Viele Fachdelegationen nutzten die Informationen, darunter der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages und der chinesische Solarunternehmerverband CNECC“. Den Hauptbesucherzustrom der Expo ziehe es vor allem zu den Nationenpavillons, wo zweistündige Wartezeiten für den Zugang üblich sind. Der zum ersten Mal auf einer Expo ausgestellte Städtebereich wird eher von Fachbesuchern, Fachmedien und politischen, wissenschaftlichen und Verwaltungsdelegationen besucht. Dabei sei Freiburg die einzige der 55 Städte, die den Fachbesuchern eine besonders breite Informationsmöglichkeit biete. Im Gegensatz dazu präsentierten sich andere Städte mit ökologischen Teilbereichen wie Wasser, Entsorgung, Verkehr oder Elektromobilität.

Freiburg-Vauban präsentiert sich daneben sowohl im Deutschlandpavillon mit der Solarsiedlung von Rolf Disch, als im Future-Pavillon. Dort ist Freiburg als einziger Vertreter für Europa mit weiteren vier Städten der übrigen Kontinente präsent. Auf einer Großbildleinwand läuft unter anderem ein Film zum Thema: „Wie sieht Freiburg im Jahr 2045 aus?“ Auf weiteren Bildschirmen sind auch fünf Schüler des Freiburger Friedrich- Gymnasiums zu sehen, die ihre Vorstellungen von einer Stadt, in der sie leben möchten, beschreiben. (gekürzt aus: Vauban actuel 2/10)
M1

Eingang Vauban/„MI 1 Stadthaus“

Die geplante Bebauung im Eingangsbereich ist inhaltlich noch ungenügend, eine neue konzeptionelle Weichenstellung ist mehr denn je erforderlich und auch möglich. Einmal mehr in der Erfolgsgeschichte des jungen Stadtteils Vauban zeigen die Ideen und Ergebnisse der modellhaften ‚Bürger-Selbst-Beteiligung’ den Weg zu einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtentwicklung. Und auch einmal mehr liegt es an der Stadtpolitik, die konstruktiven Ergebnisse der qualitativ hochwertigen Bürgerbeteiligung ernst zu nehmen und aufzugreifen.

Am 15.April 2010 wurde im Rahmen einer von der Freiburger Stadtbau (FSB) ausgeschriebenen „konkurrierenden Mehrfachbeauftragung“ für die Entwicklung einer Konzeptstudie zur Bebauung des Grundstückes im Eingangsbereich (genannt „MI 1“) die Arbeit des Berliner Architekturbüros Barkow-Leibinger von einer Jury ausgewählt. Die professionell vorteilhaft dargestellte Arbeit ist auf den ersten Blick mit seiner auffälligen Fassadengestaltung und Dachlandschaft sicherlich ansprechend gestaltet - oberflächlich betrachtet. Inhaltlich und konzeptionell liegt jedoch noch einiges im Argen. Und das liegt keineswegs nur an den Architekten, sondern in erster Linie an den Vorgaben der FSB als potentieller Auftraggeberin. Besonders die Frage, ob das dauerhafte Wohnen an dieser verkehrsumspülten Lage, direkt am Busschleifen- und Straßenbahn-Knotenpunkt überhaupt Sinn macht, sowie ob und auf welche Weise sich dies jemals vermarkten lässt. Kurzfristige Übernachtungsmöglichkeiten und mittelfristige Unterkünfte sind hier hingegen durchaus sinnvoll.
Auch stellt sich bei dem Konzept der Stadtbau die Frage, wo denn das auch vom Gemeinderat gewünschte ganz Besondere, das Visionäre und Kommunikative bleibt?
Die auf der Basis intensiver Bürgerbeteiligung entwickelte Konzeptstudie des Teams um den Freiburger Architekten Hubert Horbach wurde bisher nicht berücksichtigt. Und somit drohen die inhaltlich qualifizierten und konstruktiven Ergebnisse des vom Stadtteilverein mit vielen BewohnerInnen durchgeführten modellhaften Beteiligungsverfahrens nach wie vor auf der Strecke zu bleiben.

Hier die wichtigsten Anforderungen an die Bebauung des Eingangsgrundstücks aus Sicht der Bürgerbeteiligung:

1. Ausschließlich öffentliche bis halböffentliche Nutzungen! Keine privaten Eigentumswohnungen u.ä.! Denn das zentrale Eingangsgebäude bietet als Schlussstein der Stadtteilentwicklung die große Chance mit seinen Nutzungen und Angeboten möglichst vielen der über 5.000 BewohnerInnen und auch den angrenzenden Nachbarn im Alltag wirklich dienlich zu sein. (Zumal Vauban mit über 120 Einwohnern pro Hektar sowieso schon die mit weitem Abstand größte Einwohnerdichte aller Freiburger Stadtteile hat.)
2. Ein möglichst transparentes und durchlässiges Erdgeschoss, welches fußläufige und visuelle Verbindungen von Vaubanallee und Paula-Modersohn-Platz anbietet. (s.a. das abgebildete Piktogramm!)
3. Ein ökologisch und energetisch ganzheitliches Konzept, das zukunftsweisende Standards setzt und dem internationalen Vorzeigecharakter des nachhaltigen Modell-Stadtteils gerecht wird. Dazu gehören ein Energiekonzept nach Nullemissionsstandard mit Energieüberschuss (z.B. Orientierung an der „2.000-Watt-Gesellschaft“), regenerative Wärme und Elektrizität, sowie die Einbindung ergänzender Elemente zum innovativen Mobilitätskonzept, zur Abfall- u. Abwasserminimierung, zum Wasser-Recycling u.v.m., (siehe auch den abgebildeten Systemschnitt zum ökologischen Konzept!)
4. Die über 90 Meter lange Nordfassade darf nicht den Charakter einer Rückseite oder eines Hintereingangs bekommen. Alle vier Seiten sollen sich als einladende Geste im Sinne einer gelungenen Eingangssituation präsentieren.
5. Wirksames Konzept zur höchstmöglichen Eindämmung der Verkehrsemissionen, sprich Lärm- und Schallschutz sowie Bindung von Feinstaub

Der bürgerbeteiligte Entwurf erfüllt all diese elementaren Anforderungen an eine visionäre und nachhaltige Eingangsgestaltung in den Stadtteil Vauban. Die komplette Konzeptstudie ist im Internet zu sehen.
Die Arbeit von Barkow-Leibinger findet sich auf der Homepage der Freiburger Stadtbau GmbH, Rubrik „MI 1 Stadthaus Vauban“.

Wie geht es weiter?
Noch ist es für die Stadtpolitik und ihre Tochtergesellschaft, die Freiburger Stadtbau (FSB), nicht zu spät, die Weichenstellung zu korrigieren. Dies wäre wohl auch mit dem attraktiven Entwurf von Barkow-Leibinger machbar, in dem das Konzept der Stadtbau GmbH entsprechend modifiziert wird und die genannten Anforderungen in die weitere Planung integriert werden.
Es wäre nicht nur traurig und ärgerlich, wenn die inhaltlich qualifizierten Ergebnisse der Bürgerbeteiligung „sang- und klanglos“ auf der Strecke bleiben, sondern ein unwiederbringlicher Qualitätsverlust. Festzuhalten ist, dass im Rahmen der Mehrfachbeauftragung die BewohnerInnen des Stadtteils nur mit dem Entwurf einer Konzeptstudie und einer einzigen Stimme in einer 12-köpfigen Jury, also quasi symbolisch, vertreten waren. Und mit dem Ausscheiden der mit Bürgerbeteiligung entstandenen Konzeptstudie in dieser Konkurrenz, sind auch die inhaltlich und konzeptionell erarbeiteten Details und Beiträge komplett ausgeschieden. Dieses Prozedere sollte also im Sinne eines fortschrittlichen Gemeinwesens und ernst gemeinter Beteiligung der Bürgerschaft, also lediglich als ein weiterer Zwischenschritt im Rahmen eines kooperativen und lernenden Planungsprozesses verstanden werden.
Wenn die Stadtpolitik und die FSB bereit sind, den begonnen Dialog nun kooperativ fortzuführen, so wird sich dies erfahrungsgemäß letztendlich für alle Beteiligten nachhaltig lohnen. Der Stadtteilverein und die Bewohnerschaft sind nicht nur dafür offen, sondern sehr daran interessiert. Die Eröffnung der 3. Etappe des modellhaften Beteiligungsverfahrens steht also vor der Tür!

Unser ganz besonderer Dank gilt dem Architekten Hubert Horbach und seinem Team sowie seinen Kooperationspartner bei der Fachplanung (Solares Bauen, Martin Uffheil, Energiekonzept/Bauingenieure Mohnke & Höss, Tragwerkskonzept/Pit Müller, Garten- und Landschaftsarchitekt, innovative Pflanzenfassade/ISW, Wolfgang Rink, Schallschutzkonzept) für das große und kompetente Engagement zugunsten der Bürgerbeteiligung.

Bobby Glatz für den AK Eingang, Vorstand des Stadtteilvereins Vauban

Nachwort/Appell

Wo bleibt die Präsentation der Ergebnisse auf der EXPO 2010?

Obwohl die Freiburger Stadtbau in den Rahmenbedingungen für den Wettbewerb, die im Einvernehmen mit der Mehrheit des Gemeinderates beschlossen wurden, die Präsentation aller Ergebnisse der Konzeptstudie im Rahmen der EXPO 2010 in Shanghai in Aussicht gestellt hat, wird aktuell nur die ausgewählte Arbeit der Architekten Barkow-Leibinger dort präsentiert.
Für alle sechs beauftragten Architekturbüros war dies, angesichts des großen Aufwands bei verhältnismäßig geringer Aufwandsentschädigung, ein wesentlicher Motivationsgrund für die Teilnahme an diesem Verfahren. Diese interessanten Varianten und qualitativ sehr hochwertigen Arbeitsergebnisse einfach in der Schublade verschwinden zu lassen, wäre nicht nachvollziehbar und zudem ein unnötiger Qualitätsverlust für die internationale Darstellung der Stadt Freiburg und den Modell-Stadtteil Vauban.
Wir bitten deshalb die Stadt Freiburg und die FWTM im Sinne der Gleichbehandlung und Fairness nachdrücklich, auch die anderen Arbeiten, und allen voran die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung, umgehend in die EXPO-Präsentation mit aufzunehmen!

10.06.2010, Vorstand des Stadtteilvereins Vauban e.V.
M1

Aktuelles zum Eingangsgrundstück

Im Schreiben vom 27.11.09 an die Stadtbau - und GR-Fraktionen teilte der Stadtteilvereinsvorstand u.a. mit:
Zur Entscheidung in dieser wichtigen Angelegenheit - der Benennung eines Architekturbüros und eines Jurymitglieds - werde am 13. Januar 2010 um 20.15 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Seitens des Stadtteilvereins bestehe nach wie vor die Erwartung, dass die Stadträtinnen und Stadträte am 15.12.09 die Entscheidung über das Eingangsgrundstück vertagen und somit der Bewohnerschaft des Quartiers die erforderliche Zeit einräumt wird, um das viel versprechend gestartete und professionell organisierte modellhafte Beteiligungsverfahren erfolgreich abzuschließen. In einem Brief an Oberbürgermeister und Gemeinderat sprach sich der Vorstand zudem für eine offenes Beteiligungsverfahren mit Ideenwerkstatt und einen flexiblen Umgang mir dem Bebauungsplan aus. Wichtige Termine: Öffentl. Sitzung des Gemeinderates am Dienstag, 15.12.09 ab 16.15.Uhr im Rathaus: Entscheidung zum Vorgehen in Sachen Eingang Vauban / „M1“
Die zweite Etappe des Beteiligungsverfahrens wurde offiziell eröffnet. Jetzt reinschauen und mitmachen unter http://www.eingang-freiburg-vauban.de und www.eingang-freiburg-vauban.de. Dort werden auch die weiteren Termine veröffentlicht, z.B. für den nächsten Modellbau-Workshop im Januar 2010.
Mittwoch, 13.01.2010 um 20,15 Uhr außerordentliche Mitgliederversammlung des Stadtteilvereins zu „M1“ im großen Saal, Stadtteilzentrum.
Cartoon

Schneller als gedacht kam es anders..
Presseerklärung
3. August 2009

Modellstadtteil Vauban

In der Bürgerbeteiligung liegt der Schlüssel für die nachhaltige Erfolgsgeschichte

Dies gilt nun vor allem für die bis heute noch offene Eingangsgestaltung für das Freiburger Vorzeige-Projekt. Denn nach dem Scheitern des „Green Business Center“-Projektes ist der Weg für das von der Bewohnerschaft mit Nachdruck gewünschte modellhafte Beteiligungsverfahren endlich frei.

„Modellhaft“ heißt für den Stadtteilverein Vauban, gemeinsam mit Bewohnerschaft, Politik, Verwaltung und Fachleuten einen intensiven Beteiligungsprozess auf den Weg zu bringen, den es in dieser Form noch nicht gegeben hat. Es bietet sich zudem an, einen solchen Prozess wissenschaftlich begleiten zu lassen und diesen als einen innovativen Beitrag für nachhaltige Stadtentwicklung auf der Weltausstellung EXPO 2010 in Shanghai - quasi live - zu präsentieren. Die entstandene bauliche Lücke am Eingangsbereich bietet somit die einmalige Chance, im Sinne des bei der Entwicklung des Stadtteiles angewandten Konzeptes der „Lernenden Planung“, diese fortschrittliche und erfolgreiche Methode für ein internationales Publikum in der Praxis zu veranschaulichen und somit für andere Städte übertragbar und nutzbar zu machen.

Ziel sollte sein, auf der Basis einer breiten Akzeptanz der Bewohnerschaft eine tragfähige Lösung zu entwickeln, die den Besonderheiten und dem Bedarf des Stadtteils gerecht wird. Einzige inhaltliche Vorgabe sollte die deutliche Auflockerung der Eingangssituation gegenüber der in der aktuell gültigen Variante des Bebauungsplanes vorgesehenen umstrittenen Riegelbebauung sein. Dass nun, wie von der Stadtverwaltung angedacht, die Freiburger Stadtbau (FSB) ohne ein vorheriges modellhaftes Beteiligungsverfahren unter diesen problematischen Vorgaben in die Bresche springen bzw. weitermachen soll, kann nicht die nachhaltige Lösung sein. Und auch ein reiner Architektenwettbewerb auf der Basis der aktuellen Bebauungsplanvariante kann die Bürgerbeteiligung nicht ersetzen. Schließlich hat sich nun über viele Jahre definitiv gezeigt, dass für die massive Riegelbebauung in dieser Lage auf dem freien Markt keine Nachfrage besteht, was sicherlich seine Gründe vor allem auch in den städtebaulichen und finanziellen Vorgaben hat. Interessante Ideen für die Nutzung und Gestaltung des Eingangsbereiches gibt es inzwischen viele, wie z.B. die eines Info- und Ausstellungspavillons mit Seminarräumen und ggf. Übernachtungsmöglichkeiten.

In diesem Zusammenhang steht auch schon die Gründung eines großen Gemeinschafts- Baugruppenprojektes auf der Basis einer Stiftung oder Genossenschaft aus dem Stadtteil heraus im Raum. Dies scheint auf Grund der bisherigen Erfahrungen im Vauban, nach einer entsprechender Modifizierung des Bebauungsplanes und damit auch der Konditionen, realistisch und finanzierbar.

Der Stadtteilverein hat den Oberbürgermeister deshalb gleich am Montagmorgen nach dem offiziellen Bekanntwerden des Rückzugs des Investors um ein möglichst zeitnahes Gespräch gebeten. Dies hatte der OB dem Stadtteilverein für den Fall verbindlich zugesagt, dass das Green Business Center auf der Strecke bleiben würde. Seitens Vauban ist „der Teppich“ immer noch dafür ausgerollt.

Vorstand des Stadtteilvereins Vauban e.V.
Cartoon

Schneller als gedacht kam es anders..
Erklärung des Vorstandes des Stadtteilvereins Vauban e.V.
vom 02.05.09

An die Vauban BewohnerInnen,
den Oberbürgermeister, den Gemeinderat
und die Medien

Vauban-Eingang nicht ‚verriegeln’!

Bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 5. Mai 2009 (Beginn 16.15 Uhr), wollen, soweit bisher bekannt, die Fraktionen der GRÜNEN und der CDU mit ihrer Mehrheit den Bau eines 94 m langen und über 15 Meter hohen Gebäudes mit Tiefgarage im Eingangsbereich zu unserem Stadtteil (M 1-Gelände) durchsetzen. Falls es tatsächlich dabei bliebe, würde damit die von den Gemeinderatsmitgliedern der SPD, der Unabhängigen Listen und der Grünalternativen beantragte erneute Diskussion über das Bebauungskonzept verhindert werden. Die Forderung einer großen Anzahl von Vauban-BewohnerInnen, den Eingang zum Stadtteil nicht zu verriegeln, sondern mit viel Grün aufgelockert zu bebauen, würden übergangen werden. Ihre Anliegen haben die Bürger in den letzten Jahren mit 800 Unterschriften aus dem Stadtteil und auf einer Reihe von Veranstaltungen (von Mitgliederversammlungen, Ideen-Workshop bis Quartiersversammlung), mit Briefen an den OB, die Gemeinderatsmitglieder und die Presse immer wieder vorgebracht.
Brachial soll ein 94 Meter langer Riegel den Eingang Vaubans versperren.
Pleiteprojekt "Green Business Center"
Eine weitere Tiefgarage, die Verkehr in den verkehrsreduzierten Statteil zieht.
Pleiteprojekt "Green Business Center"
In Freiburg herrscht Leerstand bei Bürogebäuden. Welcher Investor setzt hier sein Geld aufs Spiel?
Kritiker bemängeln, daß Grüne Vetterleswirtschaft den klaren Blick auf ein potentielles Pleiteobjekt trübt.

"Green Business Center" ist wenig grün!

Es bestehen erhebliche Zweifel, dass dieses Glas-Gebäude überhaupt ohne energetisch (oder technisch) aufwendige Kühlung im Sommer funktioniert. Gegen die Verwendung von Pflanzen spricht vom Grundsatz natürlich nichts, aber deren Wirkung wird oft überbewertet, Darüber hinaus geht die Planungsgruppe Buschmann von einer CO2- freien Energieversorgung des Gebäudes durch das "Holz-BHKW" im Vauban aus. Das ist in mehrfacher Hinsicht schlicht die Unwahrheit. Das "Holz"-BHKW verbrennt zu einem nicht unerheblichen Teil Erdgas (2007 40%) und die Verluste (über Leitung und Schornstein) betrugen 2007 30%. Strom produziert es zumindest derzeit kaum. Und auch die Verbrennung des Holzes ist letztlich nicht CO2-frei. Der rechnerische primärenergetische Vorteil des "Holz-BHKWs" ist dabei unwidersprochen.

Das "Green Business Center" wird im Winter einen nach heutigen, modernen Maßstäben und insbesondere für Vauban geltendem Maßstab durch die immensen Glasflächen einen im Winter unverhältnismäßig hohen Heizwärmebedarf haben. Gebäude mit riesigen Glasfronten sind leider zwar insbesondere für Bürogebäude noch immer häufig, gelten aus Sicht des Klimschutzgesichtspunktes (von speziellen technisch aufwendigen Ausnahmen abgesehen) aber als völlig überholt.
Green-City-Haus

Freiburg braucht ein Green-City-Haus!

Freiburg wird Green City und entwickelt sich zur nachhaltigen Stadt. Damit das Projekt ‘Green City’ greifbar wird, braucht es ein Haus.

Ein Haus, das innovativen Ideen und nachhaltigen Konzepten eine Plattform gibt. Im Green-City-Haus präsentieren Industrie, Wirtschaft und Handel ihre zukunftsweisenden Produkte. Gleichzeitig ist das Green-City-Haus ein Ort der Begegnung. Gäste aus dem In- und Ausland lernen hier vom Weg Freiburgs in die nachhaltige Stadt.
Lesen Sie mehr zu diesem Projekt hier

zum Download der Green City-Haus-Präsentation

Zuspruch von Unternehmen, Prominenten, etc.
salomon

OB Salomon


SVV

Gesprächsrunde auf dem Stadtteilfest 2008 zwischen dem OB und dem Stadtteilverein

Produktives Gespräch des SVV-Vorstands mit OB Salomon

Wie beim letzten Stadtteilfest vereinbart, fand am 9.10.2008 im Rathaus ein ca. zweistündiges Gespräch von OB Dr. Salomon mit den 5 Mitgliedern des Vorstands des Stadtteilvereins Vauban e.V. statt. Von Seiten der Stadt nahmen noch Herr Veith (Integrierte Stadtentwicklung, federführend für die Entwicklungsmaßnahme Vauban) und zum ersten Punkt Frau Kreft vom Sozial- und Jugendamt teil. Der SVV-Vorstand trug die dringlichsten Probleme und Anliegen aus dem Stadtteil vor. Hierzu erfolgte ein lebhafter Gedankenaustausch. An einzelnen Punkten wurden sogar verbindliche Zusagen gemacht. Hier das Wichtigste:

Jugendplatz wird wahr

Das mit großem Aufwand von JUKS organisierte Eröffnungsfest auf dem Wiesengelände vor dem Blockheizkraftwerk an der Wiesentalstraße musste bekanntlich wenige Tage zuvor abgesagt werden, weil die Stadtverwaltung dies – und die geplante Nutzung des Platzes – entgegen vertraglichen Verpflichtungen nicht mit den Nachbarn (insbesondere Fa.Schillinger) abgestimmt hatte. Der OB äußerte seine Verärgerung über die eingetretenen Verzögerungen und sagte ausdrücklich zu, dass alle Maßnahmen so vorangetrieben würden, dass der Platz ab März 2009 eröffnet werden kann. Frau Kreft berichtete vom Stand der Verhandlungen und bedauerte die kurzfristige Absage der Veranstaltung. Inzwischen hat die Dezernentenkonferenz bereits die Mittel für die Herstellung des Geländes – insbesondere einen Erdwall mit Bepflanzung und einen Sicherheitszaun zum Nachbargrundstück der Fa. Schillinger hin – bewilligt und das Garten- und Tiefbauamt mit der Fertigstellung bis März 2009 beauftragt. Der Erdwall würde allerdings nach bisheriger Planung des GuT (Höhe 2,50 m, Breite 4 m) fast 1/3 der Geländefläche für die Jugendnutzung unbrauchbar machen und mit ca. 60.000 Euro viel Geld kosten. JUKS und Vorstand des SVV haben deshalb Bedenken gegen diese Lösung. Dringend nötig wären im übrigen auch noch Sanitäranlagen und „ein Dach über dem Kopf “. JUKS wird sich weiter intensiv um die Einbeziehung der Jugendlichen - vorrangig aus dem Stadtteil – schon bei der Planung bemühen und hat auch hierfür zusätzliche Mittel bewilligt bekommen.

„Musterstadtteil Vauban“ – EXPO Shanghai 2010

Die Stadt Freiburg ist bekanntlich zur EXPO 2010 in Shanghai (70 Millionen erwartete Besucher) als eine (und kleinste) von ca. 50 Städten weltweit eingeladen worden – vor allem wegen unserem Stadtteil als ein Modell für nachhaltige Stadtgestaltung. Der Vorstand des Stadtteilvereins hat darauf hingewiesen, dass er dies an sich sehr begrüßt. Es sei jedoch wesentlich für die Präsentation, zu vermitteln, dass ein solches „Modell“ untrennbar mit den Bewohner/innen des Stadtteils und ihrem Engagement für die Änderung der Lebensweisen verbunden sei und nicht einfach als wirtschaftliches, energieeffizienteres Projekt dargestellt werden könne. Der Vorstand wies hier auf seine vielfältigen Erfahrungen mit Besuchern aus aller Welt hin, die besonders von den sozialen Strukturen im Vauban beeindruckt seien. Allerdings liefen verschiedene Entwicklungen in eine durchaus konträre, vorrangig von Vermarktungsinteressen bestimmte Richtung: So etwa das Festhalten am „Green Business Center“ (der nächste leerstehende Büroklotz in der Stadt), die Zunahme des PKW-Verkehrs, etwa mit mindestens 80 zusätzlichen Tiefgaragenplätzen unter dem neuen Gebäudekomplex an der Bahnlinie etc. Dies würde auch von Besuchern mit Befremden registriert. Der OB erklärte ausdrücklich, auch beim Auftritt in Shanghai müsse klar herausgearbeitet werden, dass Vauban nicht am Reißbrett entstanden sei, sondern die Besonderheit eben in der Beteiligung der Bewohner/innen im Sinne einer „lernenden Planung“ bestehe. Die FWTM (federführend für die Vorbereitung der Expo-Präsentation) sei i.d.S. schon gebeten worden, den Stadtteilverein in die Vorbereitung einzubeziehen. Vauban-Touristenprobleme und Besucherplattform Wegen des internationalen Besucherandrangs, der im Zusammenhang mit dem Expo-Auftritt wahrscheinlich noch zunehmen wird, haben der OB und Herrn Veith rasche Regelungen für Busparkplätze, Beschilderungen und Sanitäranlagen zugesagt – in diesem Zusammenhang auch eine städtische Finanzierung für die Modernisierung der Sanitäranlage im Haus 037. Allerdings will der Vorstand des Stadtteilvereins sich ggf. dagegen aussprechen, dass die öffentliche Sanitäranlage in eine der Grünspangen gesetzt wird (was wegen dort vorhandener Baufenster möglich wäre). Er schlägt demgegenüber vorrangig die Errichtung auf dem bislang immer noch für „Green Business“ vorgesehenen Gelände an der Merzhauser Straße vor. Für den Ausbau der (bereits vorbereiteten) Plattform über dem Aufzugsturm des Haus 037 als Aussichtspunkt für Besucher/innen wurde vom OB und Herrn Veith die Rückkoppelung mit den zuständigen städtischen Dienststellen zugesagt.

Green-Business-Center und kein Ende

Der Vorschlag des Vorstands, im Sinne einer weiteren nachhaltigen Entwicklung des Stadtteils Vauban, auf das nun bereits seit drei Jahren nicht vorankommende Projekt Green Business Center im Eingangsbereich zu verzichten, stieß dennoch (hoffentlich nur vorerst) auf ablehnende Haltung beim OB und Herrn Veith. Letzterer teilte – mit dem Zusatz, er sei nun einmal „Optimist“ – mit, der Planer Herr Buschmann habe jetzt einen neuen Investor gefunden. Er hoffe auf einen neuen Gemeinderatsbeschluss und Vertragsabschluss noch in diesem Jahr. Der Vorstand wies noch einmal auf die städtebauliche Verfehltheit des Projekts hin - auch wegen der dadurch noch zunehmenden Anonymisierung des Paula-Modersohn-Platzes (mitursächlich für Probleme mit Jugendlichen dort). Demgegenüber schlug er vor, in dem Eingangsbereich zum Stadtteil eine kleine Grünanlage und z.B. einen Info-Pavillion für Besucher, evtl. mit Ausstellung zu nachhaltigem Leben, Car-Sharing und Fahrradtransportstation zu planen. Dies könne auch noch bis zur Expo 2010 fertig gestellt werden. Wir werden diese Idee mit Nachdruck weiter verfolgen, haben sie auch schon an die FWTM heran getragen und werden auch an die Gemeinderatsfraktionen appellieren, die Idee zu unterstützen.

Ende der Entwicklungsmassnahme Vauban und (keine) Überschüsse

Der OB hat hierzu mitgeteilt: Mit dem Regierungspräsidium werde derzeit noch verhandelt wegen einer Offenhaltung des Treuhandkontos über den 31.12.2008 hinaus trotz Ende der Entwicklungsmaßnahme zu diesem Zeitpunkt. Grundlage sei, dass die Baumaßnahmen der Stadt bis 31.12.2008 abgeschlossen und Rechtsstreitigkeiten (insbesondere betreffend Altlasten) geklärt seien. Die Vermarktung könne dann weitergeführt und das Ergebnis der Entwicklungsmaßnahme im Doppelhaushalt abgewickelt werden. Der seit 10 Jahren (!) mit dem Bund geführte Streit über die Kosten für die Geländesanierung (Altlasten der französischen Streitkräfte – der Bund will nur für Flächen mit Kinderspielplätzen aufkommen) sei immer noch nicht abgeschlossen. Notfalls müsse ein Rechtsstreit geführt werden. Im schlimmsten Fall ergebe sich für die Entwicklungsmaßnahme „ein Minus im mehrstelligen Millionenbereich“, im besten Fall ein geringer Verlust – jedenfalls kein Überschuss. Nach Ende der Entwicklungsmaßnahme werde Vauban wie jeder andere Stadtteil bei erforderlichen öffentliche Investitionen aus dem städtischen Gesamthaushalt finanziert.

Verkehr

Der Vorstand des Stadtteilvereins hat auf diverse Verkehrsprobleme hingewiesen: z.B. die gefährliche Situation vor allem für Kinder bei der Buswendeschleife am Paula-Modersohn-Platz, Ausbau von Tiefgaragenplätzen (s.o.) mit zunehmender PKW-Verkehr im Stadtteil, wildes Parken von Besucher-PKWs auf dem Baugelände beim Paula-Modersohn-Platz und in den Henkelstraßen, Befürchtungen von Anwohnern am Ende der Vauban-Allee, dass die bisher virtuellen Parkhäuser auf dem Wiesengelände (Weidenpalast) des Autofreivereins gebaut werden müssten. Er hat nochmals deutlich gemacht, dass hier die Überprüfung der Verkehrsführung und die nachdrückliche Aufklärung der Bewohner und Besucher i.S. eines verkehrsreduzierten Stadtteils erforderlich seien: u.a. mit Geschwindigkeitsmarkierungen, Hinweisschildern auf fehlende Parkplätze in den Henkelstraßen, detaillierten Stadtteilplänen in den Eingangsbereichen. Hier hat in den letzten Wochen insbesondere der AK Verkehr des Stadtteilvereins intensiv über weitere Forderungen und Schritte beraten.

Mobilfunk

Der Vorstand hat darauf hingewiesen, dass mittlerweile die Elterninitiative der Kita an der Wiesentalstraße wegen der dort besonders starken Elektrosmog-Belastung durch die Anlagen auf dem nahegelegenen Hochhaus und zusätzlich die Bahnlinie auf eigene Kosten Messungen und eine Innenabschirmung der Kita finanziert hat. Für die außerdem noch dringend erforderliche Außenabschirmung am Spielgelände gebe es jedoch keine Mittel. Vom OB und Herrn Veith wurden Verhandlungen mit der DB über Finanzierung in Kombination mit einer Lärmschutzwand angeregt. Das Thema Mobilfunk/Standortkonzept werde ansonsten im November 2008 für den Gemeinderat aufbereitet. Nach uns vorliegenden Informationen wurde der Termin verschoben, erst Anfang 2009 soll eine Behandlung im Bauausschuss erfolgen. Ein Brunnen für den Marktplatz ist möglich Das Konzept des AK Kunst (s. Vauban actuel 4/08) sieht für einen Brunnen auf dem Marktplatz vor, rd. 60.000 Euro Spendenmittel aus dem Stadtteil und aus Sponsorenmitteln zusammen zu bekommen. OB Salomon erklärte - wie schon beim Stadtteilfest -, dass das Brunnenprojekt von der Stadt begrüßt würde und sagte zu, dass dann für das „restliche Drittel“ der Finanzierung des Brunnens bis zu den Gesamtkosten von ca. 90.000 Euro die Stadt einstehen werde – wie kürzlich auch für den neuen Brunnen auf dem Platz der Zähringer.

Michael Schubert
Vorstand des Stadtteilverein Vauban e.V.

P.S.: Der Vorstand des Stadtteilvereins würde sich freuen, wenn ihm zu all diesen Punkten Vorschläge und auch Kritik aus dem Vauban ihm mitgeteilt würden. Noch besser wäre es, wenn noch mehr BewohnerInnen im Stadtteilverein – z.B. in einem der Arbeitskreise und bei Workshops – mitarbeiten würden.
campanula

Die seltene Büschel-Glockenblume/Campanula glomerata am Schönberg

Botanischer Spaziergang rund um den Schönberg

mit eRich Lutz, Dipl.-Ing. Landschaftsplanung

Am 28. September 2008 beteiligten sich 19 Menschen am Rundgang zum Naturschutzgebiet Berghauser Matten am Schönberg. Der wunderschöne Tag machte die Wanderung zum Genuß. Aufgrund der milden Witterung im September gab es noch etliche Blumen, bzw. Früchte zu bewundern: Herbst-Zeitlose, Wegwarte, Hauhechel, Braunelle, Taubnessel, Gänsedistel, Wiesenflockenblume, Ackerwitwenblume, Wiesensalbei, Wirbeldost, Odermennig, Mastixstrauch, Schlehe u.a. Viel gab es zu erzählen und zu zeigen, so daß die eigentlich großzügig bemessene Zeit dann doch wie im Fluge verstrichen war. Bei den Teilnehmenden wurde die Neugier geweckt, im nächsten Frühling die Blütenpracht der bunten Wiesen und vor allem auch die Orchideen bewundern zu können. eRich Lutz bietet dazu ein vielseitiges Programm für 2009 an.

Der Teilnahmebeitrag des Spazierganges wurde der Bibliothek des Stadtteilvereins für einen neuen Bücherschrank zur Verfügung gestellt.
Militaer

Foto: Günter Zinnkann

Neue Foto-Ausstellung zu Vauban

"15 Jahre ziviles Leben – 10 Jahre Häuslebauer" ist der Titel einer neuen Fotoausstellung, die in vier großen Tafeln die Entwicklung des Modellstadtteils vom Abzug der französischen Armee, über die Etappe der "Wagenburgler" bis zum heutigen Stand des Quartieres zeigt. Das Konzept der Baugruppen und die Bürgerbeteiligung haben den Stadtteil entscheidend mitgeprägt und sind ein Schwerpunktthema der Ausstellung. Diese wurde als ein Projekt der Quartiersarbeit speziell zum zehnjährigen Jubiläum des Stadtteilfestes angefertigt. Beigesteuert haben die Fotos Günter Zinnkann, das Archiv der Quartiersarbeit, Reinhild Schepers und eRich Lutz. Letzterer hat die Ausstellung zusammengestellt.

Nun hängt das Exponat zusammen mit der Marktplatz-Ausstellung im Konferenzraum im Stadtteilzentrum. Für Interessierte ist die Ausstellung tagsüber zugänglich – sofern nicht gerade eine Veranstaltung im Saal stattfindet (Raum-Belegungsplan siehe: http://www.haus037.de/haus/raumnutzungen). Die Räumlichkeiten sind auch barrierefrei über den Fahrstuhl am Zugang Marktplatz im 1. OG erreichbar.


(Zur Zeit ist anstelle der Vauban-Ausstellung vorübergehend eine Fotoausstellung von Günter Zinnkann zur ehemaligen Grenze zwischen Hessen und Thüringen zu sehen.)
Madison

Besuch aus Madison, USA

Der lange geplante Besuch einer Delegation aus Freiburgs amerikanischer Partnerstadt Madison fand am 12. Juni 2008 statt.

Das offizielle Programm der Stadt war dicht gedrängt und so traf die Delegation später als geplant in Vauban ein. Ted Petith und der Bürgermeister von Madison mit drei weiteren Gästen waren dann aber sehr froh über persönliche Berichte aus dem  Leben in Vauban und über einen Abriss der Geschichte von Vauban aus Bürgersicht von Jörg Lange.
Kitty Weis hatte eine gastliche Kaffeetafel vorbereitet, die großen Anklang fand.
Heidrun Maitreau und Almut Schuster waren für den Stadtteilverein dabei.

Besonders interessierte der Bürgermeister sich für alternative Heizungstechnik, daher ging die Gruppe mit Jörg Lange noch zu einer Besichtigung der Klee-Häuser.

Wie bei den meisten offiziellen Gästen soll die Erfahrung des Lebens in Vauban in die Planung neuer ökologischer Bauprojekte eingebracht werden.
Green-Bussiness-Center

Begrünungsaktion am Quartierseingang

Aktivisten haben heute (Mittwoch, 28.5.08) mit einer Begrünungsaktion unter dem Motto "Pflanzenpark statt Betonklotz" den "Wilden Parkplatz" am Standort des geplanten Green-Bussiness-Centers in eine Grünanlage verwandelt. Die Aktion soll als Protest gegen die Zubauung des Quartierseingangs verstanden werden. Die Veranstalter sehen die Aktion als Teil des Aktionsmonats "Zusammen die Utopie leben", der vom 17.5. bis 22.6.2008 stattfindet (mehr …). Der geplante, fast 100 Meter lange "Riegel" würde sich wie ein Pfropfen in Vaubans wichtigsten Zugang legen. Schon die Solargarage und das Baumonster "Kontorhaus" verstopfen die Frischluftzufuhr durch den abends angenehm wehenden Hexentäler. Außerdem befürchten Anwohner vor allem im Winter eine unangenehme Beschattung durch den langen und hohen Block. Mehr und mehr häufen sich leider die Negativbeispiele im Modellstadtteil: Wohnen mit Güterzug und ICE in der Astrid-Lindgren-Straße, Leben wie in Steinschluchten im nassen Dreieck (Luise-Otto-Peters-Straße) und in der Curiestraße und jetzt auch noch ein Klotz zwischen Vaubanallee und Paula-Modersohn-Platz!

Dabei gab es vor einigen Jahren mit dem Stadtplanungsamt und dem Forum Vauban noch Gespräche über eine adäquate Eingangsgestaltung. Weil damals dann aber die Stadt maximal zwei säulenähnliche Gebilde an der Straßenkante zubilligen wollte, sind die Gespräche wegen mangelnder Substanz des Angebotes im Sande verlaufen.

Letzten Hoffnungsschimmer sehen einige in den Vermarktungsproblemen des Grundstückes. Fehlende Investoren könnten dem Bauprojekt ein vorzeitiges Aus bescheren. Dann sollte neu nachgedacht werden, wie etwas Gescheites mit dem Quartierseingang gemacht werden kann.
Weg am Dorfbach
07.07.08

Weg am Dorfbach sollte asphaltiert werden

Das städtische Garten- u. Tiefbauamt (GuT) plante, den wunderschönen Weg südlich entlang des Dorfbaches, im Bereich zwischen ehemaligem Buckweg bis zur Grenze nach Merzhausen, also auch direkt entlang des Stadtteils Vauban, zu asphaltieren.
Es stand im Raum, dass der Auftrag schon an ein Bauunternehmen vergeben sei oder zeitnah vergeben werden solle und somit dann quasi „vollendete Tatsachen“ geschaffen worden wären oder würden.
Wir haben dies, wie auch die anderen Vertreter/innen der Ratsmitglieder (verschiedene Institutionen und Vereine wie z.B. die Kirchen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Grundschule, JuKs, Stadteilzentrum Vauban, Gehörlosenzentrum, Kinderabenteuerhof, Stadtteilverein Vauban, Familienzentrum Lindenblüte, SUSI-Projekt) mit Entsetzen zur Kenntnis genommen und sind alle sehr verärgert, dass man die Anwohner/innen im Vorfeld dazu nicht angehört hat und nicht einmal von der Absicht in Kenntnis gesetzt hat.
Wir stellen uns unter ernst gemeinter Bürgerbeteiligung etwas anderes vor und wünschen uns, dass das seitens der Stadtverwaltung in Zukunft wesentlich besser läuft.

mehr Infos

Nachtrag:
Auch viele QuartiersbewohnerInnen haben an das Gartenamt geschrieben. Dieses hat dann die schon ältere Planung überdacht und schließlich entschieden nur ein Teilstück, den Verbindungsweg von Merzhausen über die vordere Brücke zur Straßenbahn zu asphaltieren.
Einleitung in den Dorfbach

Trübe Brühe im Dorfbach

Östlich vom Kinderabenteuerhof mündet ein wasserführender Graben in den Dorfbach. Seine Spur verliert sich an der Straße 'Am Reichenbach', wo er unter der Erde verrohrt ist. Am 4.9.2007 wurden die trüben Einleitungen festgestellt. Da es sich um ein strafbares Umweltdelikt handeln konnte, wurde versucht, das Umweltschutzamt zu verständigen. Telefonisch war dort niemand erreichbar. Die Nachricht per eMail wurde scheinbar im Hause hin und her geleitet – es kamen unkoordinierte Rückmeldungen nach Tagen und Wochen. Die entnommene Wasserprobe stellte sich als unbrauchbar heraus, da sie in einem gerichtsverwertbaren Verfahren durchgeführt werden muß. Und hier hilft das Umweltschutzamt nicht weiter, sondern nur die Polizei.

Wem also draußen in der Landschaft der Verdacht auf ein Umweltdelikt aufkommt, der sollte möglichst schnell die Polizei verständigen.

Polizei Freiburg
Ermittlungsdienst Umwelt
0761 - 13760-0
0761 -882 44 21 (Süd)
0761 -882 40 55 (Nord)
Falls dort niemand erreichbar ist (nachts, feiertags) kann man auch direkt die 110 anwählen.

Eine fachliche Beratung ist beim Umwelttelefon unter 0761 - 201-6107 zu erhalten.

eRich Lutz
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