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Hier kommt kein Wasser! |
Es hat den Charakter einer PosseTrinkwasserstele schon wieder stillgelegtIn der Vauban actuel und im info Vauban berichtete der Stadtteilverein Vauban ausführlich über die Umstände der lang andauernden Stilllegung der Wasserstele auf dem Marktplatz. Als nun endlich Ende Mai das Wasser unter der nun überdachten Stele wieder lief, war geplant, dieses lang erwartete Ereignis mit einem kleinen, feierlichen Umtrunk vor Ort am Samstag, den 30. Mai zu würdigen.Doch wer glaubte, dort seinen Durst löschen zu können, wurde arg getäuscht: Kein Tropfen kam aus der Leitung! Die Ursache der erneuten Stilllegung war nicht auszumachen. Auch hatten die zuständigen Stellen keinerlei Informationen ins Quartier und an den Stadtteilverein gesendet. Erst auf Nachfrage erhielten wir eine dürre Mitteilung, die wir hier im Folgenden zitieren. Ob das auch wieder so lange dauert, und ob sich das um das letzte Problem handelt – alles ungewiß! Nachricht des Umweltschutzamtes:
Was tut sich aktuellInzwischen ist der Herbst des Jahres 2026 gekommen. An der Trinkwasserstele sind keine Bemühungen erkennbar, die auf eine baldige Inbetriebnahme hindeuten würden. Im Gegenteil! Der Wasserhahn mit Ausflußrohr und seinem Regulierknopf wurden unkommentiert demontiert. Das könnte auf eine länger anhaltende Stilllegung hinweisen. |
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Neue Brücke im Charme eines Industriebauwerks |
Neubau gewöhnungsbedürftig!Brücken wieder in BetriebDie alten holzbeplankten Brücken paßten gut ins Ambiente des Ökostadtteils. Der Naturwerkstoff 'Douglasie' hielt zwar lange der Witterung stand, aber nicht ewig. Und so stand eigentlich ein Austausch der maroden Hölzer an. Warum das GuT-Amt sich dazu entschieden hat, die beiden Brücken völlig neu aufzubauen, darüber kann nur spekuliert werden. Es ist eine immer wieder erlebte Erfahrung, daß in den Amtsstuben Bürgerdialog, oder gar Bürgerbeteiligung unerwünscht ist!Wölbten sich die alten Brücken noch in leichtem Bogen über den Dorfbach, überspannt die Fahrbahn jetzt strikt horizontal das Gewässer. Der graue Belag ist rutschhemmend, was Senioren und Rollstuhlfahrenden zugute kommt. Das Warnschild "Rutschgefahr" an dem Bauwerk hinter der Grünspange 3 könnte also demontiert werden. Allerdings hat der optimierte Umbau auch seine Tücken: Rad- und Rollerfahrende können nun wesentlich flotter über die Brücken sausen als früher. Daraus dürften sich durchaus Konflikte mit Fußgängern ergeben. Unangemessen erscheint das unüblich hohe Stahlgeländer. Was vielleicht passend für die Gutachtalbrücke bei Neustadt sein mag, um Menschen vor einem Sturz in die Tiefe zu bewahren, erfüllt am klein dimensionierten Dorfbach fast schon das Kriterium einer Fehlplanung! |
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Entwurfsplan zur Entsiegelung der Wendeplatte Download als pdf |
Entsiegelung der Wendeplattein der Marie-Curie-StraßeAls der Straßenbau im Jahr 2002 in Vauban durchgeführt wurde, kam die erstaunliche Dimensionierung der Wendeplatte in der Marie-Curie-Straße erst so richtig zum Vorschein. Auf Anfrage an das planungsführende Stadtplanungsamt erhielt damals das Forum Vauban die erklärende Auskunft: Die Wendeplatte weise eine solche Größe aus, damit die LKW der Abfallwirtschaft (ASF) dort zügig wenden könnten. Die ASF wiederum teilte dem Forum mit, daß ihre Fahrzeuge keinen Bedarf zum Wenden an dieser Stelle sähen. Die Mülllaster würden am Blockheizkraftwerk in die Straße einbiegen, und ohne ein Wendemanöver das Gebiet Richtung Wiesentalstraße wieder verlassen. Letztlich blieb nur ein Argument für eine Wendeplatte übrig: Lastwagen, die das Sackgassenschild übersehen und trotzdem einfahren, denen müßte ja eine Wendemöglichkeit angeboten werden. Eingaben des Stadtteilvereins Vauban, z.B. nach der OB-vor-Ort-Veranstaltung Ende Juli, die Wendeplatte in der Marie-Curie-Straße zu verkleinern und einen Baum zu pflanzen, wurden von der Stadtverwaltung stets negativ beschieden!Nun werden inzwischen in der Klimakrise Rekord-Sommertemperaturen registriert und viele Anwohner und Passanten finden die Hitze unerträglich. Zwar ist die Aufheizung des Modell-Stadtteils insgesamt noch nicht so gravierend, wie in den zentralen Stadtgebieten – aber eine unnötige Versiegelungsfläche beibehalten zu wollen konterkariert die Aktivitäten der Stadt Freiburg in punkto Anpassung an die bevorstehenden katastrophalen Folgen des Klimawandels. Der Stadtteilverein Vauban bewirbt sich deshalb nochmals mit großer Hoffnung mit einem Entsiegelungs-Vorschlag für die Marie-Curie-Straße bei der 'Kampagne Freiburger Grünoasen'. Denn wie die Stadt in ihrem Amtsblatt 898 vermeldet, sollen die einzelnen Entsiegelungsmaßnahmen "das Klima in der Stadt verbessern: Mit Bäumen und Pflanzen will man zentrale Plätze abkühlen, so daß man sich im Sommer dort gut aufhalten kann". Diese Ziele sind genau für die Wendeplatte an der Marie-Curie-Straße zutreffend. Das Areal bemißt sich inklusive der Flächen für Gehwege und Parkplätze auf rund 700 Quadratmeter. Im Entwurfsplan des Stadtteilvereins werden 222 Quadratmeter von Asphalt und Beton befreit. Diese Fläche soll mit Erde und Substrat befüllt und mit drei Bäumen bepflanzt werden: Einer Linde im Zentrum, die zu einem großen Baum heranwachsen darf und mit zwei kleinwüchsigeren Gehölzen. Die Bodenfläche kann grün- und pflegefreundlich mit niedrigwachsenden Sträuchern ausgestattet werden. Es sollte zusätzlich überprüft werden, ob die vorhandene Rinne, welche das Regenwasser ableitet, für die Bewässerung der Bäume und Sträucher genutzt werden kann. Weil der Entwurfsplan explizit die Möglichkeit des Rangierens vorsieht, sollten alle Hindernisse für die Umsetzung des Entsiegelungsprojektes in der Marie-Curie-Straße obsolet sein. In alter Tradition der Initiative "Freiburg packt an" kann sich der Stadtteilverein Vauban gut vorstellen, daß BewohnerInnen die Begrünungsarbeiten vor Ort gern und tatkräftig unterstützen würden. Im info-Vauban werden wir ausführlich über den Fortgang des Projektes berichten. Der Arbeitskreis Verkehr, der Stadtteilverein Vauban und AnwohnerInnen sammeln Unterschriften für die Begrünungsaktion in der Marie-Curie-Straße. Die Liste kann hier heruntergeladen werden. Volle Listen bitte beim Stadtteilverein Vauban, Alfred-Döblin-Platz 1, abgeben. Download Unterschriftenliste |
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Ein, max. zwei Solarpaneele gehören hier zu einem Haushalt |
Probleme mit Balkon-Solaranlagen?Die Ampel hatte 2024 ein Gesetz zur Vereinfachung der Installation von Solar-Balkonkraftwerken beschlossen (Der Stadtteilverein Vauban berichtete im info Vauban 59). Seither hat der dezentrale Ausbau von kleinen Privat-Solarkraftwerken so richtig an Fahrt gewonnen. So mancher Stromnetz-Betreiber hat dieser Trend offensichtlich kalt erwischt.Vermutlich hatten sich etliche Unternehmen im sogenannten "Altmaier-Tal" behäbig eingerichtet, wo die erneuerbaren Energien massiv ausgebremst worden waren. Investitionen zur dezentralen Steuerung der Energieströme wurden anscheinend verschlafen. Jetzt kommen Netzwerkbetreiber ins Schleudern, wenn Wind und Sonne für plötzliche Turbulenzen in ihren Stromnetzen sorgen. Speicher, in welche die umweltfreundlichen Energiespitzen eingeleitet werden könnten, fehlen zuhauf. Und so basteln die Netzstromer an Krücken – oft am Rande der Legalität, manchmal auch darüber hinaus – wie gerade die neuen Balkon-Solaranlagen nach ihren Bedürfnissen ab- oder zugeschaltet werden können.Balkon-Solaranlagenbesitzer sollten sich vom Gebaren der Netzbetreiber nicht einschüchtern lassen. Sie sind im Recht und dürfen ihren selbst erzeugten Strom weiterhin ins eigene Wohnungsnetz einspeisen – sofern sie zwei Voraussetzungen erfüllt haben: Es muß jeder Haushalt das in Betrieb gehende Balkon-Solarkraftwerk bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister anmelden, und es muß die maximale Leistung der Anlage auf 800 Watt begrenzt sein, was der installierte Wechselrichter steuern muß. Im folgenden ist eine Linksammlung aufgeführt, wo die wichtigsten Informationen für Balkon-Solaranlagenbesitzende zu finden sind.• Solarpaket I: Regeln für Mieterstrom und Balkonkraftwerke [Haufe-Verlag]• Solarstrom vom Balkon [Bundesregierung] • Balkonkraftwerk Gesetze & Regeln: Das ist 2025 erlaubt [Energiemagazin] • Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) [Umweltbundesamt] • Steckersolar I: Solarstrom vom Balkon direkt in die Steckdose [Verbraucherzentrale] • Steckersolar II: Solarstrom vom Balkon direkt in die Steckdose [Verbraucherzentrale] |
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Erinnerung:
Jetzt werden durch Vorplanungen die Weichen gestellt. Um Planungsdetails geht es dann noch ca. von 2029 bis 2035. Wenn wir gemeinsam Einfluss auf die Bahnpolitik nehmen mit dem Ziel, nicht über eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h hinauszugehen, würden viel Bauzeit und Ressourcen gespart!
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Download (PDF 123 KB, DIN A4, 4 Nutzen) |
Werbung fürs Verkehrskonzept Vauban machenGäste, NeubewohnerInnen, Dienstleister kennen oft garnicht die guten Regeln des Verkehrskonzeptes in Vauban. Jetzt schafft ein kleiner Zettel Abhilfe, der das Wichtigste in aller Kürze zusammenfaßt.Das DIN A4 Blatt im pdf-Format hat 4 Nutzen, d.h. jeder Zettel ist im praktischen Postkartenformat. So paßt er gut durch alle Briefschlitze, klemmt sich anschmiegsam unter Scheibenwischer, oder kann gedruckt auf Karton auch als Postkarte verschickt werden. Download (PDF 123 KB, DIN A4, 4 Nutzen) Ein guter Einstieg, sich für Verkehrsberuhigung im Quartier zu engagieren, wäre vielleicht, mit dem Flyer 'Mobil sein in Vauban' das Verkehrskonzept zu bewerben und bekannter zu machen. Zusammen mit BewohnerInnen aktiv zu werden, könnte noch mehr Impulse geben und helfen, gute Ideen und richtige Ziele effizienter umzusetzen. Der Arbeitskreis Verkehr ist dafür eine gute Anlaufstelle. Aktuell tauschen sich Interessierte dort darüber aus, wie Gefahrenstellen in der Verkehrsführung für Fußgänger und Radfahrende entschärft werden können und wie die unbefriedigende Fahrradverbindung in die City (Gefahrenstelle Wiesentalstraße!!!) besser gestaltet werden kann. Über eine Nachfrage per kontakt(ät)stadtteilverein-vauban.de lassen sich Termin und Ort des nächsten Treffens erfahren. |
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